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Realisierte Projekte

Nachstehend einige Beispiele von erfolgreich realisierten Projekten aus dem  Bereich Ausbau & Umgestaltung von Kantonsstrassen:

Bern: Erneuerung Tiefenaustrasse

Rund 60 000 Zug-Passagiere, 15 000 Motorfahrzeuge und 2000 Velofahrende pro Tag: Die Tiefenaustrasse ist eine der Hauptverkehrsachsen zwischen Stadt und Agglomeration Bern.

Der zunehmende Verkehr auf dieser Strecke hatte der Infrastruktur stark zugesetzt – eine Sanierung wurde unumgänglich. Die Strasse verlief bisher abschnittweise über den RBS-Geleisen, wobei sich vor allem die Strassenkonsole und die Stützmauer darunter in schlechtem Zustand befanden.

Durch den Bau einer neuen Stützmauer ohne Konsole kann der RBS nun diese Strecke mit einem normgerechten Lichtraumprofil betreiben. Der neue Strassenquerschnitt und der lichtsignalgeregelte Fussgängerübergang an der Station Felsenau gewährleisten die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden. Und durch den Einbau eines lärmmindernden Belages können die Anwohnenden vom Verkehrslärm entlastet werden.
 

Stützmauer

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Bern: Radweg Wankdorf nach Zollikofen

Der Radweg Bern Wankdorf – Zollikofen schliesst eine wichtige Lücke im nationalen Radwanderweg Meiringen – Bern – Biel. Er schafft eine attraktive Verbindung zwischen den bevölkerungsstarken Gemeinden im Norden von Bern und den wirtschaftlichen Entwicklungsschwerpunkten Wankdorf und Zollikofen. Der Weg verläuft zwischen der Bahnlinie Bern – Zürich und dem Autobahnabschnitt Grauholz.
Diese Einbettung ist sinnbildlich: Das Velo wird als umweltfreundliches Verkehrsmittel ernst genommen.


 

Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie im

Radweg Bern/Wankdorf Zollikofen

Bild vergrössern Radweg Bern Wankdorf - Zollikofen / Überquerung von Autobahn und Bahngleisen

Bern: Wankdorfplatz

Der ESP Wankdorf ist der bedeutendste wirtschaftliche Entwicklungsschwerpunkt im Kanton Bern. Die Konzentration zusätzlicher Nutzungen im ESP Wankdorf bringt Mehrverkehr, der mit dem „alten“ Wankdorfplatz nicht zu bewältigen gewesen wäre.

Der neue zweigeschossige Wankdorfplatz bietet dem ÖV und dem Langsamverkehr gute Bedingungen und hält den Autoverkehr im Fluss und schafft somit die Voraussetzung für die zukünftigen Entwicklungen im Raum Wankdorf. Wichtigste Bausteine des Projektes sind die Tramverlängerung Guisanplatz zur S-Bahn-Station Wankdorf, die neue Aus- und Aufahrt von und nach Zürich am Schermenweg, der zweigeschossige Wankdorfplatz und ein ausgeklügeltes Betriebskonzept.

Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel:

Neugestaltung Wankdorfplatz mit unterirdischem Kreisel und Verlängerung Tramlinie Nr. 9

Bild vergrössern Neugestaltung Wankdorfplatz mit unterirdischem Kreisel und Verlängerung Tramlinie Nr. 9

Bern Brünnen: Murtenstrasse 

Mit dem neuen Stadtteil Brünnen erfährt Bern im Westen eine wichtige Stadterweiterung. Die Murtenstrasse, früher eine rein verkehrsorientierte Zufahrtsachse zur Stadt, grenzt nicht mehr ans Grüne sondern ist zum Bindeglied zwischen den alten Grossüberbauungen Gäbelbach und Holenacker und dem neuen Stadtteil Brünnen geworden. Zentrales Scharnier ist der dreieckige Ansermetplatz, der von Verkehr im Einbahnsystem umflossen wird. Die Strasse wird dadurch zu einer einfach zu querenden Nebensache. Hauptsache ist der Platz. Grosszügige Dimensionen, sorgfältige Gestaltung und ein hohes Mass an Sicherheit im öffentlichen Raum: Diese städtebaulichen Qualitäten sind in Bern West Pflicht.

Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie im   

Ansermetplatz

Bild vergrössern Ansermetplatz: Der Verkehr der Murtenstrasse umströmt den dreieckigen Platz im Einbahnsystem.

Bremgarten b. Bern: Kalchackerstrasse 

Schwach befahrene Kantonsstrassen wie die Kalchackerstrasse in Bremgarten BE sind in vielen Ortskernen anzutreffen. Das Schulhaus und das Altersheim in direkter Nachbarschaft waren Grund genug, die Kantonsstrasse auf einer Länge von 140 Metern in eine Begegnungszone zu verwandeln – der ersten ihrer Art im Kanton Bern. Dank sorgfältiger Gestaltung funktioniert sie bestens und wird von den Verkehrsteilnehmenden und Zufussgehenden akzeptiert. Am meisten profitieren die Schulkinder.


Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie im

Einfahrt in die Begegnungszone.

Bild vergrössern Einfahrt in die Begegnungszone.

Eggiwil: Ersatz Holzbrücke Früetisey

Die im Jahre 1878 erbaute gedeckte Holzbrücke in der Früetisey, Gemeinde Eggiwil, führt den Verkehr der Kantonsstrasse Nr. 229.7 Siehenstrasse (Eggiwil - Schallenberg) über den Röthenbach. Das einspurige Bauwerk wurde 1945 erstmals für eine Traglast von 28 Tonnen verstärkt. Obwohl in den folgenden Jahrzehnten immer wieder teilweise umfangreiche Instandsetzungsarbeiten ausgeführt worden sind, ist die Gewichtsbeschränkung von 28 Tonnen geblieben. Die für die betagte Holzbrücke grossen Belastungen durch den stetig zunehmenden Verkehr, haben deutliche Spuren an der Holzkonstruktion hinterlassen. Die Ermüdungserscheinungen und Schäden an allen Bauteilen der Brücke waren so weit fortgeschritten, dass eine erneute umfassende Instandsetzung nicht mehr in Frage kam.
Anstelle der Holzbrücke wurde nun eine zweispurige Betonbrücke mit einseitiger Gehweganlage gebaut. Die neue Brücke überspannt heute als elegante Bogenbrücke den Röthenbach. Mit der gewählten Brückenkonstruktion, wurden die Abflussverhältnisse bei einem Hochwasserereignis des Röthenbachs, deutlich verbessert.

Fotomontage der neuen Brücke in der Früetisey

Bild vergrössern Fotomontage der neuen Brücke in der Früetisey

Die Geschichte der Freudiseybrücke über den Röthenbach wurde in einem Bericht (PDF, 17 MB, 25 Seiten) dokumentiert. Ausführlichere Informationen (Fotos, Pläne, Zeichnungen) finden Sie zudem im Publikationsportal des Kantons Bern.

Huttwil: Verkehrssanierung Bahnhofplatz

Die Kantonsstrasse Nr. 23 / 244, Knoten Bahnhofplatz Huttwil wurde in einen Kreisverkehrsplatz umgestaltet. Neue Schutzinseln und Mittelstreifen auf den Zufahrtsachsen erleichtern Fussgängern und Velofahrern das Queren und erhöhen die Verkehrssicherheit.
Die Arbeiten erfolgten parallel zur Modernisierung der Bahnhofanlagen inkl. den beiden Bahnübergängen Langenthalstrasse und Walkenstrasse (Gemeindestrasse). Es sind gleichzeitig auch Werkleitungen saniert und Leitungen für den Wärmeverbund verlegt worden.
Die Strassenbauarbeiten sind seit 2015, etappenweise und abgestimmt auf den Baufortschritt der Drittprojekte erfolgt.

Mehr dazu unter Huttwil 2017 - Wir bauen Zukunft!

Fertig erstellte Verkehrssanierung.

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Innertkirchen: Hofkreuzung

Die Hofkreuzung in Innertkirchen ist der Verkehrsknotenpunkt im Haslital. Sie bildet den Beginn der Grimsel- und der Sustenpassstrasse. Der bisher ausserordentlich verkehrsorientierte Knoten wurde insbesondere den Bedürfnissen des Fussverkehrs nicht mehr gerecht. Die Fussgängerquerungen genügten den heutigen Sicherheitsanforderungen nicht mehr.

Die Umgestaltung ermöglichte, den überdimensionierten Strassenraum zu vereinfachen und die Kreuzung übersichtlicher zu gestalten. Dadurch ist das Befahren und Queren der Kreuzung für alle Verkehrsteilnehmer sicherer. Der Busplatz wurde behindertengerecht und in Ortbeton erneuert. Eine Pforte und eine zurückhaltende Bepflanzung werten den Strassenraum zusätzlich auf.

Im Zuge der Umgestaltung wurden die Lichtsignalanlage beim Bahnübergang, die Strassenentwässerung und die Strassenbeleuchtung zeitgemäss erneurt. Der Einbau der Deckbeläge bildete im Sommer 2015 den Abschluss der Bauarbeiten.

Die Hofkreuzung in Innertkirchen vor der Umgestaltung

Bild vergrössern Die Hofkreuzung in Innertkirchen vor der Umgestaltung

Die Hofkreuzung in Innertkirchen nach der Umgestaltung

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Interlaken: Goldswil-Viadukt

Der rund 540 Meter lange Goldswil-Viadukt verbindet Interlaken Ost und die A8 mit der rechtsufrigen Brienzersee-Strasse. Er ist wegen seiner Dimension und Lage für das Bödeli ein prägendes und bedeutendes Bauwerk. Die 30-jährige Konstruktion des Viadukts wies erhebliche Schäden auf und wurde im Zusammenhang mit der Bauwerksübernahme vom Bund gemeinsam instandgestellt.

Im Rahmen des Erneuerungsprojekts wurde die Strassenanlage zwischen Autobahnende und Dorfeingang Goldswil erneuert und umgestaltet. Die Aufteilung der Viadukt-Verkehrsfläche wurde den heutigen Bedürfnissen angepasst und es steht jetzt mehr Platz für Fussgänger/innen und Velofahrende zur Verfügung.
 

Ausführliche Angaben zu diesem Praxisbeispiel:

Goldswilviadukt

Bild vergrössern Goldswilviadukt

Interlaken: Ersatz Aarebrücken

Die beiden um ca. 1900 gebauten Stahlbrücken zwischen dem Westbahnhof Interlaken und Unterseen gehören zur Kantonsstrasse Nr. 221 Beatenbucht – Interlaken. Sie sind zwei wichtige Strassenübergänge zwischen Unterseen und Interlaken. Wegen ihres schlechten Zustands drängte sich ein Ersatz beider Brücken auf.

Ausführlichere Angaben zu diesem Praxisbeispiel:

Grosse Aarebrücke

Bild vergrössern Grosse Aarebrücke

Köniz: Könizstrasse

Die Könizstrasse ist eine Hauptverkehrsachse zwischen Bern und Köniz, die auch als Autobahnzubringer dient. Sie wird teilweise von der Buslinie 17 befahren und weist einen regen Veloverkehr auf. Die Verkehrsbelastung betrug 1990 je nach Abschnitt 14’000 bis 17’000 Fahrzeuge pro Tag. Das Umfeld der Könizstrasse wird hauptsächlich durch dreistöckige Mehrfamilienhäuser geprägt. Dank der Umgestaltung hat sich der Verkehr auf der Könizstrasse verlangsamt und verstetigt. Die Sicherheit der FussgängerInnen wurde stark verbessert.


Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie im

Neuhausplatz

Bild vergrössern Neuhausplatz in Köniz: Durch den neuen Kreisel ist die Fahrbahn Teil der Platzgestaltung geworden.

Köniz: Schwarzenburgstrasse

Köniz ist eine Vorortsgemeinde von Bern mit rund 38‘000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Das Freiwerden des Werkhofareals an zentralster Lage bot die Gelegenheit zu einer umfassende Zentrumsumgestaltung mit neuem Gemeindehaus und Einkaufszentrum. Mehr Nutzung bedeutet mehr Verkehr. Um diesen zu bewältigen, wurde die stark verkehrsbelastete Schwarzenburgstrasse umgestaltet und der Verkehr neu organisiert. In den Spitzenstunden steht zudem mit der Sägestrasse eine zweite Achse zur Verfügung. Teil der Lösung ist auch eine neue Verkehrskultur: Köniz ist eines der ersten Ortszentren mit Tempo 30 auf der stark befahrenen Hauptstrasse im eigentlichen Kernbereich. Die Fussgängerinnen und Fussgänger queren die Strasse flächig und nutzen dazu die Mittelzone. Fussgängerstreifen sind keine markiert, Koexistenz ist in Köniz Alltag. Die durchgeführte Wirkungskontrolle zeigt ein positives Bild.


Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie im

Könizstrasse

Bild vergrössern Die Fussgängerquerungen sollen die Sogwirkung der Strasse brechen und dank der neuen Schutzinseln die Querung erleichtern.

Lyss: Autobahnanschluss Nord

Nach 14monatiger Bauzeit ist der umgestaltete Autobahnanschluss Lyss Nord im November 2016 fertig gestellt worden. Der «Worbenkreisel» und der «Schwimmbadkreisel» verstetigen den Verkehrsablauf. Dem Langsamverkehr stehen das neue Trottoir und die Radstreifen zur Verfügung und erhöhen für alle Verkehrsteilnehmenden die Sicherheit auf dieser Anlage, die neu nachts mit LED beleuchtet ist.

Seit Ende 2016 fliesst der Verkehr an diesem Nadelöhr besser und die Sicherheit für Velofahrende und Fussgänger konnte wesentlich verbessert werden.

Bild vergrössern Seit Ende 2016 fliesst der Verkehr an diesem Nadelöhr besser und die Sicherheit für Velofahrende und Fussgänger konnte wesentlich verbessert werden.

Saanen: Nordumfahrung

Mit dem Bau der Umfahrung konnte das ISOS-geschützte Dorf Sannen endlich vom Durchgangsverkehr befreit werden. Mit der Eröffnung der neuen Umfahrungsstrasse trat die Sperrung (Poller) der alten, viel zu engen Kantonsstrasse und deren Neueinreihung als Gemeindestrasse in Kraft. Dies ermöglicht es nun der Gemeinde Saanen, das Projekt zur Umgestaltung des Dorfkerns (SANONA) zu realisieren.
Die Nordumfahrung Saanen ist Teil der Kantonsstrasse Nr. 11 Château-d'Oex - Saanen - Spiez. Im Bereich der Nordumfahrung beträgt der DTV rund 4'000 Fahrzeuge. Das Projekt beinhaltete die Absenkung der Schönriedstrasse um bis zu 4 m, den Bau der eigentlichen Umfahrungsstrasse mit einem 280 m langen Tagbautunnel nördlich des Friedhofs, den Neubau des Anschlusses der "Alte Strasse", die Renaturierung des "Bortgräbli" und umfangreiche Anpassungen an den angrenzenden Liegenschaften sowie den Umbau des Spitalkreisels inklusive Gstaadstrasse und Anschluss Campingstrasse.

Spiez: Spiezwilertunnel

Die Betriebs- und Sicherheitsausrüstung im Spiezwilertunnel war veraltet. Deshalb hat das Tiefbauamt des Kantons Bern in den Jahren 2016/17 den 26-jährigen Tunnel aufgerüstet und ihn dem heutigen Stand der Technik angepasst.

Zudem wurde auch die Überfahrt Stegweid, welche für die Umleitung bei Sperrungen des Tunnels benötigt wird, ersetzt. Das neue System ist einfach und kann innert weniger Minuten eingesetzt werden.

Ausführlichere Angaben zu diesem Praxisbeispiel: 

Neue Lichtsignalanlage Spiezwilertunnel

Bild vergrössern Neue Lichtsignalanlage Spiezwilertunnel

St-Imier: Ortsdurchfahrt

Nach vier Jahren Bauzeit ist die umgestaltete Ortsdurchfahrt durch das Zentrum von St. Imier am 4. November 2014 im Beisein von Frau Barbara Egger-Jenzer, Regierungspräsidentin, offiziell eingeweiht worden. Das Vorhaben ist nach dem «Berner Modell», welches sich an den Ansprüchen aller Verkehrsteilnehmenden orientiert, ausgeführt worden. Es nennt sich «ConviviaCité» und hat eine der acht Auszeichnungen im Wettbewerb «Flâneur d'Or» – organisiert von Fussverkehr Schweiz unter dem Patronat des ASTRA – gewonnen. Es haben 45 Projekte von Kantonen und Gemeinden aus der ganzen Schweiz teilgenommen.

Weitere Informationen und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel:
Newsletter 10/2014 von Frau Barbara Egger-Jenzer, Direktorin BVE
Flâneur d'Or - Projekt «ConviviaCité»

Die Umgestaltung des Stadtkerns von Saint-Imier zeichnet sich durch viele Feinheiten aus: strenge Einhaltung der Anordnung und der Architektur der Gebäude, Symmetrie der Fassaden, einheitlicher Verputz der Fassaden (meist Pastellfarben) etc.

Bild vergrössern Die Umgestaltung des Stadtkerns von Saint-Imier zeichnet sich durch viele Feinheiten aus: strenge Einhaltung der Anordnung und der Architektur der Gebäude, Symmetrie der Fassaden, einheitlicher Verputz der Fassaden (meist Pastellfarben) etc.

Thun, Steffisburg: Bypass Thun Nord

Der Bypass Thun Nord ist eine neue, die Aare querende Strassenverbindung im Norden der Agglomeration Thun. Er erlaubt es, die Thuner Innenstadt, die Bernstrasse und das Schwäbis vom Verkehr zu entlasten sowie gleichzeitig wichtige Entwicklungsgebiete zu erschliessen. Zum Bypass Thun Nord gehören, nebst der neuen 550 m langen Alpenbrücke und ihre Anbindungen an die Allmendstrasse sowie den Autobahnzubringer, die Umgestaltung und Verlängerung des Autobahnzubringers zur A6, die Umgestaltung der Bernstrasse sowie verschiedene kommunale Begleitprojekte in Thun und Steffisburg.

Kosten (exkl. Projekte Dritter): ca. CHF 100 Mio. (Kostenträger: Kanton ca. CHF 55 Mio., Bund ca. CHF 40 Mio., Gemeinden ca. CHF 3 Mio. und Werke ca. CHF 2 Mio.)

Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie unter http://www.bypassthunnord.ch/de/home

 

Der Bypass Thun Nord - eine neue Verbindungsstrasse im Norden der Agglomeration Thun, welche die Thuner Innenstadt entlastet.

Bild vergrössern Der Bypass Thun Nord - eine neue Verbindungsstrasse im Norden der Agglomeration Thun, welche die Thuner Innenstadt entlastet.

Thun: Frutigenstrasse (Abschnitt Jungfraustrasse - Talackerstrasse)

Die Frutigenstrasse ist eine Hauptverkehrsachse mitten in der Stadt Thun mit einem DTV von zirka 17'000 Fahrzeugen (KS Nr. 6 Thun - Spiez). Mit der Realisierung der 3. Etappe der Überbauung Hohmad entstanden hier zwei neue Strassenanschlüsse (Tankstelle mit Shop, Grossverteiler, Restaurant, div. Geschäfte), was eine Mittelzone für links-abbiegende Fahrzeuge erforderte. Mit dem notwendigen Ausbau konnten auch die fälligen Erneuerungen des Strassenoberbaus sowie der Werkleitungen ausgeführt werden.
Im Bereich der Bushaltestelle Hohmad (stadteinwärts, linke Fahrspur auf dem Bild) erstellten wir zur Verbesserung der Fahrplanstabilität der Buslinie Nr. 5 eine Fahrbahnhaltestelle. Damit der stehende Bus vom motorisierten Verkehr nicht überholt werden kann, verengten wir die Fahrbahn von 4.50 m auf 3.75 m und markierten den Radstreifen auf ausdrücklichen Wunsch der Pro Velo Thun trotzdem durchgehend. Im Rahmen eines Studienauftrages wurde die Situation vor, während und nach dem Umbau mit Videoaufnahmen festgehalten. Hier an der Frutigenstrasse funktioniert diese eigentlich nicht empfohlene Lösung gut. Wir vermuten, dass die von weitem erkennbare, markante Einengung der MIV-Fahrspur dies begünstigt.

Situation an der Frutigenstrasse nach realisierten Verbesserungsmassnahmen im Jahr 2006.

Bild vergrössern Situation an der Frutigenstrasse nach realisierten Verbesserungsmassnahmen im Jahr 2006.

Thun: Hofstettenstrasse (Abschnitt Lauitor - Bächimatt)

Die Hofstettenstrasse ist Teil der Kantonsstrasse Nr. 221 Thun - Gunten - Interlaken, Lebensader der Gemeinden entlang des rechten Thuner Seeufers und wichtige touristische Achse. Wegen des schlechten Zustandes konnte die Gesamterneuerung des Strassenoberbaus nicht mehr aufgeschoben werden. Weiter sollten verschiedene Mängel im Strassenraum und das unzeitgemässe Erscheinungsbild verbessert werden. Zudem mussten auch alle Werkleitungen ersetzt oder instand gestellt werden. Der Projektbereich erstreckte sich inklusive Lauitor-Kreisel über rund 650 m.

Weil keine Ersatzroute für den DTV von zirka 16'000 Fahrzeugen inklusive 2 Buslinien zur Verfügung stand, bestand die grösste Herausforderung darin, für die Ausführungsphase eine Lösung zu finden, die einerseits eine genügende Verkehrskapazität aufwies und andererseits auch den nötigen Raum für eine effiziente Abwicklung der Bauarbeiten schuf.

Weil dies einschneidende Massnahmen erforderte, entschieden wir uns, die gesamten Strassenbauarbeiten während den sechswöchigen Sommerferien in einer 2-schichtigen Intensivbauweise auszuführen. Kleinere Abschlussarbeiten abseits der Fahrspuren wurden im Nachgang erledigt. Die Werkleitungsarbeiten wurden in einer 3-monatigen Vorbereitungsphase in Teiletappen, teilweise nachts, ausgeführt.

Dieses komplexe Vorhaben gelang, weil alle betroffenen Kreise eine genügende Akzeptanz für die teilweise starken Einschränkungen aufbrachten. Um dies zu erreichen, haben wir sehr frühzeitig und umfangreich kommuniziert und auch mit ungewöhnlichen Massnahmen während der Realisierung für Verständnis geworben (zum Beispiel Pendler-Schiff).

Die Hofstettenstrasse in Thun nach erfolgreicher Gesamterneuerung im 2007.

Bild vergrössern Die Hofstettenstrasse in Thun nach erfolgreicher Gesamterneuerung im 2007.

Vehweid Belp: Ortsdurchfahrt

Die Kantonsstrasse durch das Dorfzentrum von Belp und den Weiler Vehweid bietet eine attraktive Verbindung zwischen dem südlichen Bern und dem Autobahnanschluss Rubigen. Die Verkehrsbelastung hat sich in den letzten 30 Jahren auf rund 22’000 Fahrzeuge pro Tag verdreifacht. Das Nachsehen hatten die Fussgänger, Velofahrenden und der lokale Verkehr: lange Wartezeiten, hektische Abbiegemanöver, viele Unfälle.
Seit der Umgestaltung der beiden Ortsdurchfahrten, der Schaffung von Mehrzweck-Mittelbereichen und dem Bau der Überführung über die Bahngleise lebt man in Belp und in der Vehweid deutlich besser mit dem Verkehr.


Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie im

Kreisel Schützen

Bild vergrössern Die Zahl der Einmündungen wurde reduziert und diese im Kreisel Schützen zusammengefasst. Alle Fussgängerstreifen haben eine Mittelinsel erhalten.

Wabern: Seftigenstrasse

 Die Seftigenstrasse ist das Herzstück Waberns und gleichzeitig die Verbindungsachse vom Gürbetal nach Bern. Ein vielfältiges Ladenangebot mit entsprechendem Fussgänger- und Fahrradaufkommen säumt die Strasse. Die Tramlinie 9 fährt direkt zum Berner Hauptbahnhof, gleichzeitig wird die Strasse von rund 20’000 Fahrzeugen pro Tag befahren. Dass man all dies unter einen Hut bringen kann, zeigt dieses Strassenumgestaltungsprojekt.


Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie im

Seftigenstrasse

Bild vergrössern Das Tram durchfährt den Kreisel in der Mitte. Ein Rotlicht verhindert während der Durchfahrt Kollisionen mit Fahrzeugen, welche die Tramgleise kreuzen wollen.

Wilderswil: Umgestaltung Ortsdurchfahrt

In Wilderswil wurde in den Jahren 2016 und 2017 die Ortsdurchfahrt sicherer und attraktiver gestaltet. Diese Umgestaltung ist ein wichtiger Bestandteil der flankierenden Massnahmen zur geplanten Dorfumfahrung. Weil diese nicht vor 2020 realisiert werden kann, wurden die Massnahmen zur Verbesserung der Ortsdurchfahrt im Bahnhofgebiet vorgezogen. Neben den Sanierungs- und Umgestaltungsarbeiten des Kantons erneuerte die Gemeinde Wilderswil gleichzeitig das Wasserleitungsnetz von der alten Staatsstrasse bis zur Kirchgasse und baute eine neue Regenabwasserleitung vom nördlichen Dorfeingang bis zum Bahnhof inklusive einer Versickerungsanlage.

Ausführlichere Angaben zu diesem Praxisbeispiel: 

Die umgestaltete Ortsdurchfahrt Wilderswil

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Zollikofen: Bernstrasse 

Die Bernstrasse ist Teil der Hauptstrasse Bern–Zürich. Sie weist mit 20 000 Fahrzeugen pro Tag eine starke Verkehrsbelastung auf. In Zollikofen durchschneidet die Bernstrasse das Ortszentrum. 3- bis 4-stöckige Wohnhäuser, teilweise mit Läden im Erdgeschoss, und die Einmündung wichtiger Quartierstrassen führen zu einem beträchtlichen Querverkehr von Autos, Velos und Fussgängern. Mit dem Umgestaltungsprojekt gelang es, den Verkehr verträglicher abzuwickeln und die Lebensqualität zu steigern.


Ausführliche Angaben und Eckdaten zu diesem Praxisbeispiel finden Sie im

Zollikofen

Bild vergrössern Bernstrasse in Zollikofen: Ein durchgehender Mittelstreifen dient dem abzweigenden Verkehr zum Einspuren und verringert visuell die Trennwirkung der Strasse.


Weitere Informationen

Weitere Infos zum Thema Kantonsstrassen

 


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