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Erneuerung Brücken über die schwarze Lütschine

Oberhalb von Lütschental im Anstieg Richtung Grindelwald überquert die Kantonsstrasse in geschwungener Form innerhalb von rund einem Kilometer viermal die schwarze Lütschine. Der Fluss bildet in diesem Abschnitt zugleich die Grenze zwischen den Gemeinden Lütschental und Grindelwald.

 Situation der betroffenen Brücken

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Die Brückenbauwerke sind hohen und wiederkehrenden Beanspruchungen ausgesetzt. Dauernd wechselnde Witterungseinflüsse, Schwerverkehr, Hochwasserereignisse und insbesondere die im Winter notwendigen Streusalzeinsätze nagen an der Bausubstanz. Als Folge davon wurde die Bausubstanz über die Jahre und Jahrzehnte geschädigt und geschwächt. Mit den geplanten Erneuerungsprojekten soll die Verfügbarkeit und Sicherheit der Kunstbauten und des betroffenen Strassenabschnitts wiederhergestellt werden.

Die 53 m lange Zaunbrücke

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Die Pfängli-, Zaun- und Eybrücke stammen aus den Jahren 1967 bis 1969, die Lindibrücke aus dem Jahre 1939. Letztere befindet sich in einem sehr schlechten baulichen Zustand mit erheblichen Defiziten hinsichtlich Tragsicherheit. Zudem ist ihre Fahrbahn zu schmal.

Die Aufwendungen für den Erhalt und die Ertüchtigung der Lindibrücke wären unverhältnismässig. Das Brückenbauwerk muss deshalb durch einen Neubau ersetzt werden.

Stark geschädigte Lindibrücke

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Im Zuge des Ersatzneubaus werden auf einer Länge von rund 140 m auch die Strasse verbreitert und durch die Vergrösserung der Brückenspannweite der Hochwasserschutz verbessert.

Geplanter Ersatzneubau und Verbreiterung der Lindibrücke

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Die drei weiteren fünfzigjährigen, in Spannbeton ausgeführten Strassenbrücken haben teilweise keine Brückenabdichtung und weisen Schäden und statische Defizite an der Tragkonstruktion auf. In den letzten Monaten wurden umfangreiche Zustandsuntersuchungen durchgeführt. Die Zustandsresultate und die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung bei diesen drei Brücken werden zeigen, ob gezielte Instandsetzungs- und Verstärkungsmassnahmen machbar und verhältnismässig sind oder ob einzelne Bauwerke oder Bauwerksteile ersetzt werden müssen. Vorhandene Defizite im Hochwasser-Objektschutz sollen behoben werden.

Zustandsuntersuchung der Armierung und des Vorspannkabels

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Um die Verkehrsbeeinträchtigungen auf zwei Bausaisons zu beschränken, werden zwei bis drei Objekte in einer Etappe gleichzeitig ausgeführt. Die Hauptarbeiten sind in den Jahren 2020 und 2021 geplant. Von April bis November wird jeweils eine maximal 300 m lange einspurige Verkehrsführung notwendig werden. Im Frühjahr / Sommer 2022 sind Abschluss- und Fertigstellungsarbeiten vorgesehen.

Im Rahmen der Strassenbauarbeiten wird zudem die über die Kantonsstrasse führende BOB-Bahnbrücke instandgesetzt.

Der Kanton investiert zwischen 6 bis 7 Mio. in die Substanzerhaltung der 5 Brücken und in die Behebung von Engpässen im betroffenen 1 km langen Strassenabschnitt zwischen Lütschental und Grindelwald.

Weitere Auskünfte erteilt:

Tiefbauamt des Kantons Bern
Oberingenieurkreis I
Roland Ramseier
Schlossberg 20
3602 Thun
Tel. +41 31 636 44 00
roland.ramseier@bve.be.ch 


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