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Korrektion Bolligenstrasse Nord

Die Bolligenstrasse an der Grenze von Bern und Ostermundigen soll dem stark gestiegenen Verkehrsaufkommen angepasst und moderat ausgebaut werden. Dank intelligenten Lichtsignalanlagen, Busspuren und Velostreifen soll der Verkehr künftig besser fliessen. Für den Velo- und Fussverkehr soll die Strasse sicherer werden. Das Projekt soll ab 2020 umgesetzt werden.

Die Bolligenstrasse ist eine wichtige Einfallsachse vom Worblental in die Stadt Bern. Sie ist auch ein Zubringer zum Autobahnanschluss Wankdorf und erschliesst die rasant wachsenden Entwicklungsräume im Raum Wankdorf. An Werktagen befahren heute bis zu 23‘000 Fahrzeuge den Abschnitt zwischen Rothus-Kreisel in Bolligen und Einmündung Schermenweg in Bern. Für so viel Verkehr ist die Bolligenstrasse Nord nicht gebaut: Lange Autokolonnen, Staus und verspätete Busse gehören zur Tagesordnung. Die Strasse ist zudem unfallträchtig und besonders für FussgängerInnen und Velofahrende gefährlich.

Bolligenstrasse Nord: Täglich Staus im Morgen- und Abendverkehr

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Verbesserter Verkehrsfluss

Diese Schwachstellen sollen mit dem vorliegenden Projekt behoben werden. Der Kanton Bern will auf der Bolligenstrasse Nord auch in Zukunft einen störungsarmen Verkehrsfluss gewährleisten. Dazu soll die Strasse einerseits moderat ausgebaut und anderseits mit Lichtsignalanlagen ausgestattet werden, die nach Verkehrsaufkommen gesteuert werden können. Die Kreisel Milchstrasse, Mösli Ost und Untere Zollgasse werden in Kreuzungen mit Lichtsignalanlagen und Busspuren umgebaut. Damit lässt sich der Verkehr besser organisieren als mit den heutigen Kreiseln. Der Kreisel Rothus bleibt bestehen: Er genügt auch den künftigen Anforderungen und wird nur baulich leicht angepasst.

Erhöhte Sicherheit für Velo- und Fussverkehr

Mit der Korrektion soll ein fahrplangerechter Betrieb für den ÖV ermöglicht, die Sicherheit der FussgängerInnen und Velofahrenden erhöht und der prognostizierte Mehrverkehr der kommenden Jahre bewältigt werden. Notwendig ist schliesslich auch eine umweltgerechte Strassenentwässerung.

Koordination mit der SBB

Die Realisierung erfolgt voraussichtlich ab 2020. Bei der zeitlichen Planung des Projekts spielt die Brücke über die SBB-Gleise beim Knoten Schermenweg eine wichtige Rolle. Die SBB beabsichtigen die Gleisanlagen zwischen Wankdorf Süd und Münsingen auszubauen, um damit unter anderem den Viertelstundentakt im S-Bahnverkehr zu ermöglichen. Dies bedeutet, dass die Bolligenstrasse künftig über fünf statt nur drei SBB-Gleise führen und die Spannweite der Brücke entsprechend grösser wird. Dank den neuen Lichtsignalanlagen auf der Bolligenstrasse wird der Verkehr während des Brückenneubaus wirksam dosiert und besser auf die Bau- und Verkehrsphasen der Brückenbaustelle abgestimmt werden können.

Weiteres Vorgehen und Kosten

Der Grosse Rat hat den Ausführungskredit genehmigt. Die Gesamtkosten werden auf rund 24 Millionen Franken veranschlagt, wovon der Kanton Bern den grössten Teil übernimmt. Das Projekt ist auf der Liste der Agglomerationsprogramme enthalten und wird vom Bund mit 5,25 Millionen Franken mitfinanziert.

Auflageprojekt 2016 (Auflage vom 21.11. bis 21.12.2016)

Mitwirkungsprojekt 2015

 

Kontakte

Bauherrschaft:

Tiefbauamt des Kantons Bern
Oberingenieurkreis II, Adrian Gugger
Schermenweg 11
3011 Bern
Tel. +41 31 636 50 50
adrian.gugger@bve.be.ch

 

Projektverfasser:
Wankdorf PLUS
c/o Gruner AG Ingenieure und Planer
Gellerstrasse 55
CH-4020 Basel
Tel. +41 61 317 61 61


Weitere Informationen

 


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